Verfasst von: maxdominator | 30/01/2010

['solid] – die Jugendorganisation der Linken in Augsburg

Über einen Artikel auf sueddeutsche.de, der sich mit dem Gezänk der Linken in Bayern befasste, stieß ich auf den Internet-Auftritt der Linken in Bayern, in Augsburg und deren Jugendorganisation ['solid]. Einen amüsanten Einblick voller propagandistischer Worthülsen wer oder was ['solid] eigentlich ist:

“Die Linksorganisation ['solid] ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband. Er greift in die gesellschaftlichen Verhältnisse ein und ist Plattform für antikapitalistische und selbstbestimmte Politik. Als Teil emanzipatorischer Bewegungen sucht der Jugendverband die Kooperation mit anderen BündnispartnerInnen.”

+ Was soll denn feminitisch bedeuten? Wird man als Mann schwul, wenn man dem Verein beitritt? Für mich besteht die Gleichberechtigung der Frau darin, dass man den Geschlechterunterschied nicht ständig betonen muss, sondern einfach davon ausgeht, dass Mann und Frau Dinge gleich gut und gleich schlecht machen können. Feministinnen vom Schlage einer Alice Schwarzer haben sich einfach überlebt.

+ emanzipatorische Bewegung?? Emanzipation von was?

+ BündnispartnerInnen: Ich hasse diese dämliche Schreibweise und wundere mich, dass der Duden diese noch nicht verboten hat. Das ist wieder einmal typisch deutsch. Während im Englischen mit wenigen Buchstaben und Wörtern klare und kraftvolle Aussagen getroffen werden (Shakespeare ist hier einer der bedeutendsten Vertreter), versucht der Deutsche, es allem und jedem Recht zu tun, was die Sprache jeglicher Kraft beraubt.

Doch der eigentliche Websplitter bildet für mich das ['solid]-Forum: Scheinbar sind die jungen Genossen hier nicht sehr aktiv und haben auch wenig Zulauf, womit GOTT SEI DANK in Bayern kein Linksruck zu befürchten ist. Nur unter “Aktuelles” tut sich etwas:

Größere Ansicht

Besonders witzig -  Unter Foren-Übersicht ‹ Wer sind wir und was machen wir überhaupt? ‹ Aktuelles finden sich dann Einträge über:

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Da kann man sich nur ernsthaft fragen: Beschaffen die jungen Sozialisten diese Mittel für die Senioren in der Linkspartei? ;-)

Verfasst von: maxdominator | 30/01/2010

Themenwechsel

Nachdem ich endlich das unsägliche Kapitel “maxdome Premium-Paket” endlich abschließen konnte, werde ich diesen Blog künftig für einen anderen Zweck nutzen.
Wer wie ich täglich das Internet nutzt, stößt oft auf interessante, witzige oder auch nachdenklich machende Webseiten. Diese Websplitter werde ich hier einstellen und zur Diskussion freigeben.

Verfasst von: maxdominator | 21/11/2009

Geschafft!

Endlich endet mein maxdome Premium-Paket.
Das Fazit fällt eindeutig aus: Unterm Strich lohnen sich diese monatlichen Kosten nicht. Deshalb gingen mir in letzter Zeit auch die Posts aus. Ich war es einfach leid, immer Filme in mieser Qualität zu bewerten und habe mir stattdessen Kauf-DVDs gegönnt wie “Mamma mia!” oder die “Alien-Saga”.

Damit endet dieser Blog. Ich werde aber ein wachsames Auge auf maxdome haben. Vielleicht verbessert sich in der Zukunft das Angebot. Denn eines ist klar: Die Welt ist digital und die Power geht vom Internet aus.

Noch 0 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 19/10/2009

Radio Rock Revolution (2009)

Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Bill Nighy, Rhys Ifans, Nick Frost, Kenneth Branagh; Regie: Richard Curtis; Länge: 130 Minuten

Ein Film von 2009, nicht von SAT.1 oder ProSieben und das bei maxdome – diesen muss ich mir unbedingt anschauen. Doch was ist das? Nach dem Eröffnungsscreen von Universal Pictures habe ich einen schwarzen Bildschirm und höre nur noch Stimmen. Um meinen Geisteszustand muss ich mir jedoch keine Sorgen machen, denn nach wenigen Sekunden höre ich auch nichts mehr. Das Einfachste wäre, den Film anzuhalten und noch einmal neu zustarten. Schließlich gehört man zur Computergeneration und ist damit ein erprobter Windowsuser. Doch warum einfach? Dies hier ist maxdome. Meine Set-Top-Box reagiert wieder einmal auf keinerlei Eingaben. Auch der Einschaltknopf ignoriert mein wiederholtes Drücken. Da hilft nur eines – den Stecker ziehen. Manchmal komme ich mir vor wie der Excorzist, der seiner Set-Top-Box den Teufel austreibt. Ich hasse maxdome.

Nach diesen Anlaufschwierigkeiten kann auch endlich der Film beginnen. 1966 an Bord des Piratensenders “Radio Rock”: Die vom Amerikaner The Count und der britischen Legende Gavin angeführte DJ-Crew lebt für die Musik. Feiern, ohne ans Morgen zu denken und freie Liebe, sollen das Lebensgefühl dieser Generation wiedergeben. Dieses zu verstehen, dafür bin ich definitiv zu jung. Aber die Musik ist Klasse. Wer “Good Morning, Vietnam” ebenso wegen der Musik liebt, wird “Radio Rock Revolution” mögen. Auch wenn ich skeptisch bin, dass in den 60ern wirklich jeder vom Baby bis zum Greis diese Musik gemocht hat. Gegner der “Piraten” ist die konservative britische Regierung. Hier wieder einmal überzeugend: der geniale Kenneth Branagh. Und so führt die Dramaturgie des Films letztlich hin zum großen, bewegenden Finale.

Tatsächlich…Liebe

Tatsächlich…Liebe

Noch 29 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 18/10/2009

The International (2008)

Darsteller: Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Ulrich Thomsen, Brian F. O’Byrne; Regie: Tom Tykwer; Länge: 113 Minuten

Spätestens seit der Wirtschaftskrise wissen wir: Banken sind schlecht. In diesem Film gehören Waffenhandel, Korruption und selbst Mord zum Tagesgeschäft einer sehr mächtigen Luxemburger Bank, gejagt von einem (laut maxdome) obsessiven Interpol-Agent: wobei obsessiv nichts anders als zwanghaft handelnd bedeutet. Und diesen Eindruck vermittelt der Hauptdarsteller Clive Owen auch permanent. Merkwürdig distanziert mimt er diesen Charakter, wie vom Regisseur ferngesteuert und fremdbestimmt. An seiner Seite: Naomi Watts als New Yorker Staatsanwältin, manchmal nervend altklug und dennoch immer etwas blass.

Das Fazit: Der Film hat keinesfalls das Formt zum Blockbuster, denn die Spannung hält sich in Grenzen – trotz einer Showdown-Szene im Guggenheim-Museum mit ziemlich miserablen Schützen.

Gegen jede Regel

Gegen jede Regel

Noch 30 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 11/10/2009

Der Kaufhaus Cop (2009)

Darsteller: Kevin James, Jayma Mays, Keir O’Donnell, Bobby Cannavale, Stephen Rannazzisi; Regie: Steve Carr; Länge: 87 Minuten

Um es kurz zu machen: Der Film ist eine einzige Enttäuschung. Angesichts des “King of Queens” waren die Erwartungen sehr hoch. Doch Kevin James konnte diese zu keinem Zeitpunkt erfüllen: absolut uninspiriert, müder Humor. Warum der Film bei den Top 30 auf Platz 2 liegt, ist mir ein Rätsel.

Die Story ist schnell erzählt: Paul Blart will Polizist werden, doch bei Unterzucker fällt er immer in einen komaähnlichen Tiefschlaf, was ihm ausgerechnet bei der Sportprüfung für die Polizeiakademie passiert. So bleibt Paul nur der Job als Wachmann im örtlichen Einkaufszentrum. Als ein paar Gangster das Kaufhaus überfallen und seine Tochter sowie seine Traumfrau als Geisel nehmmen, schlägt Pauls große Stunde und es kommt zum (kleinen bis mittleren) Showdown.

Der schmale Grat

Der schmale Grat

Noch 37 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 13/09/2009

Wrong Turn 2 – Dead End (2007)

Darsteller: Erica Leerhsen, Henry Rollins, Texas Battle, Daniella Alonso, Steve Braun; Regie: Joe Lynch; Länge: 91 Minuten

Die endlosen Wäldern West Virginias bilden die Bühne für eine neue Realityshow. In einer vermeintlich apokalyptischen Welt spielen die Kandidaten um 100.000 Dollar Preisgeld. Doch schon bald geht es um wesentlich mehr: nämlich um das nackte Überleben. Denn die TV-Show hat sich leider das Gebiet einer degenerierten Kannibalen-Familie ausgesucht, die nun ihrerseits Jagd auf die Stadtmenschen macht. Showmaster Dale Murphy, ein Armee-Veteran, versucht seinen Kandidaten im Kampf um Leben und Tod beizustehen.

Leider kann die Fortsetzung – wie so oft – nicht an den ersten Teil heranreichen. Doch für etwas Unterhaltung reicht es allemal. Vor allem, wenn man sich einmal vorstellt, was wäre wenn man unsere Realityshows aus dem Unterschichten-Fernsehen an diesen Schauplatz verlagern würde. Für mich der absolut ideale Abenteuerspielplatz für straffällig gewordene Jugendliche. Und Richter Alexander Hold kann anschließend die Kannibalen für ihre Essgewohnheiten verurteilen.

Der schmale Grat

Der schmale Grat

Noch 65 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 13/09/2009

Die Sommerpause ist vorbei!

Noch 65 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Verfasst von: maxdominator | 31/07/2009

Die Todesfahrt der MS Sea Star (1999)

Darsteller: Tyron Ricketts, Udo Wachtveitl, Oana Solomonescu, Ralf Bauer; Regie: Mark von Seydlitz; Länge: 95 Minuten

Der Held: Sven Tauchert, ein mehr als passender Name für einen Bundeswehr-Kampfschwimmer. Einstieg in eine abstruse Story: Sven lebt für seine zahlreichen Kampfeinsätze und vernachlässigt deshalb seine Familie. Seine Frau Anna recherchiert für einen Artikel über den Luxusliner “MS Sea Star” und Sven vergisst natürlich, dass er mitfahren darf, weil er auf seine kleine Tochter Laura aufpassen soll. Doch in letzter Minute schafft er es an Bord, wo nicht nur seine Familie, sondern auch die unvermeidlichen Terroristen warten, die dann natürlich ausgerechnet Anna und Laura als Geiseln nehmen. Damit wecken sie nun eine Kampfmaschine in Sven und er muss zeigen, ob seine steuerfinanzierte Ausbildung es wirklich wert war.

Alles in allem ein billiger Mix aus “Alarmstufe Rot” und “Speed 2 – Cruise Control”: So hätte auch Steven Seagal die Hauptrolle spielen können. Doch kann man eigentlich bei einem Mimen mit der immer gleichen Mimik von einem Schauspieler reden?
Auch “Die Todesfahrt der MS Sea Star” ist trotz oder gerade wegen des reißerischen Titels wie ein Seagal-Film – immer mit einer ähnlichen und leicht vorhersehbaren Story – wobei diese ProSieben-Produktion sogar unter dem Niveau von Steven Seagal ist.

The Green Mile

The Green Mile

Noch 109 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

Das Zimmermädchen Stella hat jede Menge Pech: Ihr Noch-Freund Jimmy verprasst ihr Geld im Spielsalon, ihr Bankberater vernichtet ihre Kreditkarte und ihr Vermieter setzt sie vor die Tür. Der Ausweg: Auf einem Kreuzfahrtschiff soll Stella aus einer riesigen Geburtstagstorte für den Jungunternehmer Nicholas steigen. Stella hat jedoch panische Angst vor Wasser. Von ihren Freunden erhält sie viel Unterstützung, nur mit dem arroganten Millionär Johannes kommt sie nicht ganz klar. Er bezaubert Stella jedoch durch seine Unbeholfenheit. Just als sich beide näher kommen, entert dessen attraktive Verlobte Diana das Schiff, denn sie will sich um keinen Preis den Geliebten ausspannen lassen.

Klingt ein bißchen verworren? Aber dieses mal kann maxdome nichts dafür. Ich habe einfach die Stories dreier Filme aus dem Gratisangebot zusammengemixt:

Das Zimmermädchen und der Millionär (2004)

Darsteller: Misel Maticevic, Lisa Martinek, Thomas Sarbacher, Christoph Maria Herbst; Regie: Andreas Senn; Länge: 92 Minuten; Copyright: Sat.1

Ein Millionär zum Frühstück (2002)

Darsteller: Sophie Schütt, Markus Meyer, Peggy Lukac, Hannes Hellmann, Florentine; Lahme Regie: Josh Broecker; Länge: 93 Minuten; Copyright: Sat.1

Mädchen über Bord (2005)

Darsteller: Isabell Gerschke, Michael Härle, Martina Hill, Christoph Maria Herbst; Regie: Hansjörg Thurn; Länge: 94 Minuten; Copyright: ProSieben

Ja, ich weiß, dass war etwas gemein. Aber anders machen es die Redakteure bei der Produktionsfirma von ProSieben/Sat.1 oft auch nicht, um ihr Produktionssoll zu erfüllen. Einfach ein paar Filme anschauen, daraus eine “eigene”, jedoch etwas abgewandelte Story “entwickeln” und fertig ist das Drehbuch für einen abendfüllenden, für Werbeblöcke offenen Fernsehfilm. Das Gesamturteil für alle drei Filme fällt darum einhellig aus:

The Green Mile

The Green Mile

Noch 110 Tage bis zum Ende meines maxdome Premium-Pakets.

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